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Partnerschaft

Wo finde ich den Menschen, der unter „Partnerschaft“ das gleiche, naja wenigstens fast das gleiche wie ich, versteht?
Schön langsam glaube ich, dass es die schlichte, einfache, unspektakuläre, klassische Partnerschaft nur noch in alten Romanen gibt. Es ist die Partnerschaft, die das Ergebnis aus der Zeit ist, die das Kennenlernen nun mal dauert.
Ich meine damit, das nette Kennenlernen, dem eine Zeit des Näherkommens folgt und dem Näherkommen eine Zeit der Vertiefung.
Diese Zeit dient der Beobachtung des Miteinander und der Möglichkeit sich Schritt für Schritt an die Seele und Gewohnheiten des Anderen herantasten zu können.
Diese Zeit dient dazu, sicher einschätzen zu können, ob man auch im Alltag zusammen passt oder eher eine distantere Partnerschaft pflegen sollte.
Diese Zeit ist so wichtig und wird heutzutage selten zugelassen. Mit hohem Tempo lassen sich viele Menschen auf eine sehr nahe Beziehung ein, ziehen zusammen und scheitern am Alltag.

2 von 3 Ehen werden geschieden, die seriellen Lebensgemeinschaften sind demotivierend und die Single – Haushalte werden immer mehr.
Sich Zeit lassen mit einer Entscheidung geht in der Wirtschaft schon längst nicht mehr und ist nun auch im privaten Bereich out.

Sich ohne Zeitdruck auf einen Menschen einzulassen, ihm keine Ultimaten zu stellen, keinen Druck zu machen und die Entscheidung, wie man die gemeinsame Zukunft der Partnerschaft leben will, warten zu lassen, ist unmodern.

Variante 1: Gestern war es zu spät und heute gibt es unsere Partnerschaft nicht mehr.
Variante 2: Wir haben jede Zeit die es braucht einander spüren zu lernen, die gegenseitigen Erwartungen abzugleichen und unser Miteinander zu planen.
Wir sind altmodisch glücklich.

Eine harmonische Partnerschaft beinhaltet Polaritäten und Kongruenzen in einem für dieses Paar individuellen Verhältnis. ( G. Schildbach)

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