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Ostern

Wird es ein Erfolg oder eine Katastrophe? Werden wir uns an den Feiertagen erholen oder werden wir uns auf die Nerven gehen? Werde ich erschöpft sein, weil ich alle unsere Verwandten verwöhnen und bedienen möchte oder haben wir uns die Einladungen aufgeteilt?

Ostern und Weihnachten sind, wie Zwillinge, sehr ähnlich in manchen Bereichen. Bei beiden Festen ist die Chance sehr groß, dass sie sich zur familiären Katastrophe mausern. Für manche Menschen ist es sogar ein Segen, wenn der Arbeitsalltag, die Routine wieder beginnt. Warum ist das eigentlich so? Viele von uns sind doch eben an diesen Tagen entlastet, was den Job angeht, können ausschlafen und freuen sich darauf, endlich die Zeit mit der Familie verbringen zu können.
Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass die Zeit mit der Familie, mit dem Partner, der Partnerin, bedeutet, nach Langem wieder das zu hören, zu spüren oder zu sehen, was der Arbeitsalltag ansonsten zudeckt und wofür sonst keine Muße bleibt.
Das heißt auch, vieles wird “ übermerkt „. „Übermerken“ ist mein Neologismus, also Wortkreation, der in keinem Duden steht, jedoch das gut trifft, was ich meine.
Wir alle sind abgelenkt, dankbar darüber so manches nicht sehen zu müssen, zu bequem für manches Thema oder einfach zu müde und erschöpft. Was immer der Grund ist, wie „übermerken“ absichtlich oder unabsichtlich.

Ich manchen Fällen ist es für uns gesund, zu „übermerken“ und manchmal holt uns das „übermerkte Thema“ als schweres Problem ein und fordert Opfer.

Ein Lösung ist: „Nichts übermerken, was die Seele verletzt, bei mir und anderen!“

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