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Konzentration

Bewusstseinsübung
Name:
I. Konzentrationsübung nach CY® – Methode von Gabriela Schildbach

Anwendungsgebiet:

Kopfschmerzen, Druck, zu viele Gedanken im Kopf, Burn – out, wenn ich mich nicht mehr spüre– aus meiner Mitte bin, Konzentrationsschwierigkeiten

Durch die Konzentration auf die Berührung und die Bewegungen, werden die unerwünschten Gedanken beiseitegeschoben.

Und so geht es:

1. Ich atme bewusst tief ein und tief wieder aus – spüre, wie sich meine Lunge mit Sauerstoff füllt und die Luft langsam wieder entweicht, wenn ich ausatme – ich spüre mit meinen Händen dorthin, wo sich mein Körper bewegt wenn ich atme, und ich nehme diese Bewegung wahr. Spüre bewusst, wie sich mein Körper hebt und senkt.
2. Ich hole all meine Gedanken, die herumschwirren zu mir – ich sammle meine Gedanken – und konzentriere mich auf den Punkt etwas oberhalb zwischen meinen Augenbrauen.
3. Ich hebe meine linke Hand – ich hebe meine Herzenshand nach oben
4. Und ich führe die Fingerkuppen meiner Herzenshand langsam, zu diesen Punkt zwischen meinen Augenbrauen und sammle dort all meine Gedanken.
5. Ich spüre diese leichte Berührung – diesen sanften Druck der diese Berührung auf meiner Haut ausübt.
6. Ich drücke nun etwas intensiver auf diesen Punkt – ich drücke fester – so dass ich zwar einen festen Druck wahrnehme, aber die Berührung keine Schmerzen auslöst
7. Ich halte diesen Druck für einige Sekunden
8. Und jetzt löse ich ganz langsam diesen Druck und spüre, wie ich all den Druck der in meinem Kopf ist hinausziehe – wie ein Kaugummi der sich zieht, ziehe ich all den Druck aus meinem Kopf
9. Ich lasse ihn leichter und leichter werden – und ich entferne meine Fingerkuppen einige Millimeter von der Hautfläche
10. Ich senke meinen Arm wieder ab und schüttle meine beiden Hände und meine Schultern aus – ich bewege sie und schüttle sie kräftig, und bewusst aus – und lasse alles los – ich mache mich leicht
11. Ich führe meine beiden Hände langsam in Richtung meiner Schläfen und lege meine Fingerkuppen auf mein Schläfenbein
12. Und ich drücke mit meinen Fingerkuppen leicht auf meine Schläfen – ich lasse den Druck der Berührung fester werden – und noch eine Spur fester – so dass ich den Druck gut wahrnehme – ich drücke intensiver – und halte kurz diesen Druck – wenn ich jetzt noch fester drücken würde, würde es sich fast anfühlen wie Kopfschmerzen – wie zu viel Druck im Inneren meines Kopfes
13. Ganz langsam mache ich den Druck meiner Fingerkuppen wieder leichter und löse langsam den Druck – ich ziehe ganz langsam diesen Druck aus meinem Kopf – meine Fingerkuppen heben sich einige Millimeter von meiner Hautoberfläche ab – ich nehme all den Druck mit dieser Bewegung mit und hebe ihn ab
14. Während ich dieser Bewegung, hebe meine beiden Ellenbogen an und führe sie nach außen – ich öffne sie und lasse meinen Brustkorb immer breiter und offener werden – ich richte mich auf und hebe meine Ellenbogen noch ein Stückchen an
15. Ich entferne diesen Druck und weite meine Hände von meinen Schläfen und führe sie langsam seitlich meines Kopfes nach oben – höher und höher hebe ich diesen Druck nach oben – weit über meinen Kopf und schicke ihn nach oben
16. Ich winke ihm nach
17. Wenn ich das Gefühl habe, mich genügend verabschiedet zu haben, senke ich meine Arme wieder
18. Ich atme noch einmal tief und lebendig ein und voller Leichtigkeit wieder aus
19. und öffne meine Augen

Vorteile dieser Übung:
• Ich kann die Übung auch alleine durchführen (ohne Coach) -> Stichwort: Selbsthilfe!
• Leicht anwendbare Technik/Struktur für KL (alltagstauglich)
• Ich bin bei mir – gute Vorbereitungsarbeit für die Arbeitssequenz (Bearbeitung des Themas)
Nachteile dieser Übung:
• Ich kann die Übung nur im „geschützten“ Raum und nicht in der Öffentlichkeit ausüben (z.B. U-Bahn)

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