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Herz

Von Herz zu Herz!

„Wahr ist nicht was ich sage, wahr ist, was der andere hört“, dieses Axiom von Paul Watzlawick setzt einen hohen Anspruch an die Qualität einer Botschaft. Sie sollte den anderen, egal was deren Inhalt ist, nicht unnötig verletzen und ihm Gesichtsverlust oder Abwertung ersparen.
Sobald ich mit einem Menschen von Herz zu Herz kommuniziere, wird das Risiko ihn zu verletzen, verschwindend gering.
Doch wie geht das in der Praxis?
Nun, egal was ich einem anderen Menschen sagen möchte, ich spüre mich in den anderen hinein, stelle mich quasi in seine Schuhe und erkenne dadurch besser, wie es ihm gerade geht. Danach entscheide ich die Art und Weise, wie ich den Inhalt meiner Botschaft formulieren muss, damit mein Gesprächspartner dies ertragen kann, ohne zu explodieren oder erdrückt zu werden oder sich hilflos und überfordert zu fühlen.
Ich spüre mich also in den anderen hinein, und platze erst dann mit meiner Botschaft los.
Das Selbstwertgefühl meines Gesprächspartners wird dadurch zumindest erhalten, wenn schon nicht angehoben.
Wenn ich möchte, kann ich mir in Gedanken auch eine Regenbogenbrücke von meinem Herzen zu seinem vorstellen über welchen ich die Worte und Sätze gleiten lasse.
Ein schöner Gedanke, dem ein harmonisches Gespräch folgen wird.

Der September hat es in sich! Tage voll Sonnenschein, die mich dazu verführen zu glauben, es wäre noch Sommer, also mitten im Jahr. Pusteblume: Noch vier Monate dauert dieses Lebensjahr und in Kürze werde ich wieder Revue passieren lassen, was ich aus diesen 365 Lebenstagen gemacht habe. Welche meiner Bedürfnisse und Wünsche sich erfüllt haben und was ich auf das nächste Lebensjahr verschieben werde.
Was ganz sicher in diesem September passiert ist: Ich durfte neue Menschen kennen lernen, die mir die Chance geben, eine Brücke aus Regenbogenfarben von meinem Herzen zu deren Herzen zu bauen.
Das tu ich gern, das ist mir wichtig, das gibt mir das Gefühl, etwas über die Grenzen des Gewohnten zu bauen.
Ich bin ein Baumeister für Herzensbrücken. Es darf mein Hauptberuf sein, zusätzlich zu all den Nebenjobs, die ich sonst noch abdecke. Als Lehrling habe ich diesen Beruf vor langer Zeit begonnen und beim Brückenbauen viel Baumaterial vergeudet. So manche dieser Brücken sind etwas sturmanfällig geworden und sollten daher nur mit Vorsicht begangen werden, einige wenige haben es der Reichsbrücke 1976 gleich getan und sind eingestürzt. Ich habe sofort den “Wiederaufbau” geplant in der Hoffnung, dass die nächste Brücke standhält.
Die meisten von mir gebauten Herzensbrücken werden von stabilen Säulen getragen und von mir gepflegt.
Die regenbogenfarbenen Herzensbrücken werden von der Septembersonne ins rechte Licht gestellt und strahlen aus.
Danke liebe Menschen, fürs Mitbauen!

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