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Beziehung

Überlass es nicht dem Gänseblümchen

Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich, er liebt mich nicht, er….
Je nachdem, ob mein Gänseblümchen schon einige Blätter verloren hat, oder über voll mit weißen, zarten Blütenblättern ist, ob es ein armseliges Gebilde mit nur wenigen ausgereiften Blüten ist, ich werde ein zufälliges Ergebnis haben.
Ein Ergebnis, dass nicht von mir geplant und beeinflusst ist, sondern eben ein zufälliges.
Viel zu oft habe ich in meiner Beziehung die Stimmung dem Zufall überlassen und dann auch noch mit diesen Ergebnissen gehadert.
So muss es aber nicht sein. Ich werde in Zukunft die Ärmel aufkrempeln und selbst mehr dazu beitragen.
Eine harmonische Beziehung, eine liebevolle Partnerschaft, ist das Ergebnis von aufmerksamen, wertschätzenden Handlungen und überlegten Haltungen und Einstellungen.

Tu selbst was für deine Beziehung:

Idee 1:

„Die 3 Optimierungsfragen“
Wenn wir Abends im Bett liegen, stelle ich meinem Partner, meiner Partnerin eine der folgenden Fragen:
– Was war es, was ich heute gemacht habe, worüber du dich gefreut hast?
– Was war es, was ich heute nicht gemacht habe, worüber du dich gefreut hättest ?
– Welchen Tipp kannst du mir für morgen geben, um unsere Beziehung noch weiter zu verbessern, zu pflegen?

Wenn ich geantwortet habe, stellt mein Partner mir die gleichen Fragen.

Idee 2:

„Eine Minute der Dankbarkeit“

Am Ende des Tages dem/r Partner/In für 3 Begebenheiten danken.
Dies können Haltungen zu einer Situation sein, für die ich mich bedanke, es können Aufmerksamkeiten oder Zeichen der Wertschätzung aller Art sein.

Dann bedankt sich der Partner bei mir ebenso für 3 Begebenheiten, die ihn an diesem Tag unterstützt oder gefreut haben.

Idee 3:

Gefühle beschreiben

Irgendwelche Fehler passieren immer in einer Beziehung und es fällt oft schwer, sich zu entschuldigen.
Statt der Vorwürfe und Entschuldigungen ist es sinnvoller, dem Partner die Gefühle mitzuteilen, die sein – falsches – Verhalten in mir hervor gerufen haben.
Verzichten Sie auf die Vorwürfe und geben Sie dem Partner die Chance sie besser kennen zu lernen.
So kann er in Zukunft achtsamer mit ihren Gefühlen umgehen.

Du kannst niemanden festhalten, der nicht bleiben will und wirst den nicht los, der nicht gehen will. Das ist die Krux der gestörten Beziehung.

© G. Schildbach

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