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Besinnlichkeit

Hilfe! Jetzt kommen sie wieder, die „stillen Tage“ im Kreise der Familie, voll Harmonie und innerem Frieden, liebevoll ausgesuchter Geschenke und Herzenswünsche.
Hilfe! Sie kommen täglich bedrohlich näher, die Stunden der Andacht, des Innehaltens und Zeit haben´s für das Wesentliche, vor dem man das ganze Jahr aus Zeitmangel verschont bleibt.
Wenn ich an die letzten „stillen, besinnlichen und so harmonischen“ Weihnachtstage zurück denke, würde ich am Liebsten den Kalender vorwärts stellen und einige Tage überblättern.
Was soll ich denn da fühlen, wenn alle rund um mich so weiter machen wie immer, meine Pflichten noch mehr werden und dazu noch die „liebevollen Aufmerksamkeiten und Einladungen“ von mir erwartet werden?
Wie soll ich plötzlich, besinnlich sein können, nur weil der Kalender es vorgibt? Was an Achtsamkeit soll ich nun pflegen und wie still soll meine innere Stille sein? Wo finde ich in mir die friedliche, harmonische Stelle? Was kann da helfen?
Schließlich übe ich das ganze Jahr nicht, wie das geht, das achtsam und besinnlich sein. Ich spüre auch das ganze Jahr über keine „innere Harmonie“ und das „Loslassen“ kann nicht für mich gemeint sein, denn wenn ich „loslasse“ , dann geht alles den Bach runter, dann ist zu Weihnachten der Kühlschrank leer und der Christbaum auch.

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie jetzt ein inneres „ ja, so ist es auch bei mir “ in sich wahr nehmen, dann helfen Ihnen folgende Tipps:

1. Überlassen Sie es nicht dem Zufall oder sonst wem, aus dem Advents- Feier- oder Weihnachtstag einen wertvollen Tag zu machen, sondern entscheiden Sie schon morgens: „ Ich mache meinen heutigen Tag zu einem glücklichen und beginne gleich jetzt, mir etwas sehr Schönes aus diesem Jahr in Erinnerung zu rufen. Ich tauche richtig ein in dieses Gipfelerlebnis und lasse die Bilder davon in mir deutlich werden. Ob es ein freier Urlaubstag war, oder ein Spaziergang, ein Kompliment oder ein Lob der Vorgesetzten, ich gehe nochmals in Gedanken in diese schöne Situation und genieße sie.”
2. Dann atmen Sie gesund ein und aus.
3. Jetzt wählen Sie ein Symbol aus, dass Ihnen für diesen Tag zur Seite steht, Sie wieder aufrichtet oder tröstet, wenn etwas falsch läuft. Ob Lieblingsblume, Regenbogen, Sonne, Luftballon oder ein schönes Foto, Hauptsache das Symbol gibt Ihnen ein gutes Gefühl.
4. Sie entscheiden nun, dass dieses Symbol Sie während des ganzen Tages begleitet und immer dann vor das geistiges Auge gerufen wird, wenn Sie Ihre Stimmung absichern, verbessern oder erhalten möchten.
5. Sollte Sie also während des Tages eine Situation beunruhigen, dann schließen Sie die Augen, vertiefen sich in das Symbol und lassen es wirken, bis Sie beruhigt gestimmt sind.
6. Jeden dieser besonderen Tage beschließen Sie mit folgendem Ritual vor dem Einschlafen: “Ich suche mir mindestens 3 Dinge aus, die ich gut gemacht habe, wo ich mit mir zufrieden sein kann. Ich bin stolz auf mich, dass mir das gelungen ist und gratuliere mir dazu.”

Mit diesem guten Gefühl werden Sie eine geruhsame und friedliche Nacht verbringen und der nächste Advents- Weihnachts- Feiertag kann beginnen.

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